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Im Rahmen unserer Forschung am "System Streichinstrument" kommen wir nicht nur bei den Bögen immer wieder zu wichtigen Erkenntnissen, die wir versuchen in optimierten Produkten umzusetzen und so einer breiten Öffentlichkeit zu erschließen.
Ein neuer Standard: Der Arcus Bezugsstärkemesser Für optimale Spieleigenschaften ist die Qualität, vor allem aber auch die Elastizität des Bezugs von größter Bedeutung. Diese hängt wiederum vor allem vom Querschnitt des Bezugs ab, also der Bezugsstärke. Um die Bezugsstärke am fertigen Bogen zu ermittlen und um einen perfekten neuen Bezug zu fertigen ist eine genaue Bestimmung des Haarvolumens unumgänglich. Da es dafür bisher kein geeignetes, einheitliches und präzises Werkzeug gab, haben wie diesen Bezugsstärkenmesser entwickelt.
Er wird mit einem Laser aus Edelstahl geschnitten. Alle Kanten sind sanft verrundet, so dass Bogenstange und Haare bestmöglich geschont werden. Mit den zwei Messbereichen (Violine und Viola mit feinerem Schlitz, Cello und Bass dickerer Schlitz) können alle Bezüge und Haarbündel auf 0,5mm² genau bestimmt werden. Durch die standardisierte Messung (in mm²) wird ein neues Niveau in der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Geigenbauern, Bogenmachern und Musikern ermöglicht. Die Bezugsstärkenmesser sind bei uns oder unseren Partnern erhältlich. Violin- und Viola-Stege von Arcus by Despiau Der Steg ist so etwas wie der "Prozessor" eines Instruments. Er übersetzt die im wesentlichen horizontalen Schwingungen welche Bogen und Saite erzeugen in vertikale, die er wiederum filtert und modifiziert und ergänzt sie um eigene Resonanzen. Seine Form und Material sind daher von äußerster Wichtigkeit für den Klang des Instruments. Durch umfangreiche Experiemente haben wir eine Form für Violin- und Viola-Stege gefunden, mit der sich die meisten Instrumente hervorragend einstellen lassen. Wobei für den Geigenbauer, der mit diesem Steg arbeitet, auch hilfreich ist, dass nur relativ wenig überschüssiges Holz abgetragen werden muß. Als Partner für die Herstellung haben wir die Firma Despiau (Frankreich) gewinnen können, die diese Stege für uns mit bewundernswerter Präzision und aus wirklich optimalem Holz fertigt. Dabei ist für das Holz ist nicht nur ein perfekt gleichmäßiger Wuchs entscheidend, sondern auch die richtige Auswahl betreffend der Elastizität, Härte und Dichte.
Diese Ausschnitte sind bei unseren Stegen so dimensioniert und platziert das eine perfekte Klangeinstellung für fast jede Geige oder Bratsche möglich wird. Dabei kommt es tatsächlich auf jeden zehntel Millimeter an.
Sie können sich ihr Instrument bei Ihrem bevorzugten Geigenbauer mit einem dieser Stege einrichten lassen oder natürlich auch zu uns nach Würzburg kommen. Diese Stege sind in jeweils 3 Breiten erhältlich:
Die Stege kosten 22 € für Violine und 24 € für Viola. Preise für Geigenbauer auf Anfrage. Die richtige "Klebrigkeit" oder "Griff" ist für die Wahl des richtigen Kolofoniums von großer Wichtigkeit. Dabei soll der Klang voll und nicht kratzig sein. Außerdem sollt es möglichst wenig stauben. Da wir schon einige Jahre sehr gute Erfahrungen mit Melos-Kolophonium (Griechenland) gemacht hatten, haben wir Christos Sykiotis gebeten mit uns zusammen eine neue Serie von Premium-Kolophonium in 3 Härtegraden zu entwickeln. Diese sollten universell einsetzbar und mischbar sein. Nachdem die ersten Muster davon bei Musikern auf sehr große Zustimmung trafen, haben wir beschlossen es in Serie zu fertigen. Ein guter Ausgangspunkt ist für Violine die Nr. 1, für Viola die Nr. 2 und für Cello die Nr. 3. Bei Wärme kann man eher eine härtere, bei Kälte eine weichere Type gebrauchen.
Es kostet pro Stück 15 Euro. Bassisten brauchen für traditionelle Bögen häufig ein recht klebriges Kolofonium. Die Ansprache es Arcus-Bassbogens ist allerdings sehr viel leichter, so dass wir dafür unser # 3 sehr gut empfehlen können. Man erzielt so einen sehr schönen, "singenden" Ton, mit vergleichsweise sehr wenig Nebengeräuschen. |
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